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Erinnerung und Herkunft - Kirchenmusik von Suppé und Verdi

So 09 Okt 2016 17:00 Uhr

Großer Saal | Klassik Konzerteinführung um 16:00 Uhr

Suppé komponierte sein Requiem in Gedenken an einen Freund. Mit den "Quattro pezzi sacri" kehrte Verdi zu seinen musikalischen Wurzeln zurück.

Sinfonischer Chor der Singakademie Potsdam
Concentus Neukölln - Musikschule Paul Hindemith
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Christine Wolff (Sopran)
Karin Lasa (Alt)
André Khamasmie (Tenor)
Thomas Wittig (Bass)
Leitung: Thomas Hennig

Franz von Suppé: Missa pro defunctis d-moll
Giuseppe Verdi: Quattro pezzi sacri

Franz von Suppé (1819 - 1895) ist dem interessierten Publikum hauptsächlich als Operettenkomponist bekannt. Die Singakademie Potsdam hat sich mit der "Missa pro defunctis" eines vollkommen anderen Werkes dieses Komponisten angenommen. Er schrieb diese Messe anlässlich des Todes von Franz Pokorny, unter dessen Leitung er nach seinem Musikstudium im Theater an der Wien gearbeitet hat. Das Werk wurde 1855 uraufgeführt. Er verbindet hier traditionelle Kirchenmusik und ausdrucksvolle melodische Elemente, inspiriert von der italienischen Oper und der Musik Österreich-Ungarns.

Mit den "Quattro pezzi sacri" (Vier geistliche Stücke) hören Sie einen Zyklus von kirchenmusikalischen Werken aus der späten Schaffensperiode von Giuseppe Verdi (1813 - 1901). Verdi zögerte zunächst, die Stücke zu publizieren, sein Verleger konnte ihn aber glücklicherweise davon überzeugen. Das Vokalensemble Concentus Neukölln musiziert hier gemeinsam mit der Singakademie Potsdam, wobei die beiden A-cappella-Stücke alleine durch das Vokalensemble interpretiert werden.

Es spielt das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Landeshauptstadt Potsdam.

Veranstalter
Singakademie Potsdam e.V.

Ein Unternehmen der Landeshauptstadt Potsdam, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg