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"In Darkness let me dwell...": Musik aus der Dunkelheit

Mi 14 Feb 2018 20:00 Uhr

Foyer | KAP modern

KAPmodern Ensemble

Carola Bauckholt: "Humus" (2011) für Bassflöte, Bassklarinette, Horn, 6 Orgelpfeifen, Staubsauger
Jagoda Szmytka: "electrified memories of bloody cherries" (2011) für verstärktes Ensemble aus Klarinette, E-Gitarre, Violoncello, Kontrabass, Klavier, Percussion
Francesco Filidei: "I funerali dell'anarchico Serantini" (2005-2006) für 6 Spieler und Tisch
Brian Ferneyhough: "Bone Alphabet" (1991-1992) für Percussion solo
Georg Friedrich Haas: 3. Streichquartett "In iij. Noct." (2001)

Still und starr ruht die Seele. O süße Melancholie! Nicht bloß ein Stimmungstief, sondern ein höherwertiges Leiden an Mensch und Welt besang Dowland 1608 in dem Song "In Darkness let me dwell". Ein grübelnder Mensch, ein Stundenglas, hinten winkt der Sensenmann, das kennt man von Bildern. Ferneyhough zählt dazu das Bone Alphabet auf, Filideis Nachtgestalten trommeln den Trauerritus. Im Dunkeln werden die Sinne scharf, so hat es die Evolution eingerichtet. Auch das Hören weitet sich in neue Dimensionen. Nachts im Konzertsaal, ohne Licht: Haas' Quartett "In iij. Noct.", in Erinnerung an die Karfreitagsmusik Gesualdos. Bauckholt bringt "Humus" als dunklen Urgrund des Seins zum Klingen und Szmytka "in memories of bloody cherries" das Treiben lichtscheuer Vampire.

18.00 Uhr, Vortrag: "Seeing, Hearing"
Marcella Lista (Kunsthistorikerin und Kuratorin, Abteilung Neue Medien, Centre Pompidou, Paris)
Einstein Forum, Am Neuen Markt 7 (Eintritt frei)
www.einsteinforum.de

Veranstalter
Kammerakademie Potsdam gGmbH

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Do 31. Mai 2018 20:00 Uhr

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