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Klavierabend zu Ehren des 150. Geburtstages von Maria Skłodowska-Curie

So 10 Sep 2017 19:00 Uhr

Großer Saal | Klassik

Aleksandra Mikulska, Klavier

Fryderyk Chopin:
Nocturne Es-Dur op. 55 Nr. 2
Nocturne c-Moll op. 48 Nr. 1
Walzer cis-Moll op. 64 Nr. 2
Walzer As-Dur op. 34 Nr. 1
Polonaise As-Dur op. 53
Etüde c-Moll op. 10 Nr. 12 "Revolutionsetüde"
Etüde a-Moll op. 25 Nr. 11
Sonate h-Moll op. 58

Am 7. November 2017 nähert sich der 150. Geburtstag einer Frau, die Europas erste Doktorin in den Naturwissenschaften, Frankreichs erste Professorin an der Pariser Sorbonne, zweifache Nobelpreisträgerin, für Physik (1903) und für Chemie (1911), sowie 23 mal mit der Ehrendoktorwürde weltweit ausgezeichnet wurde, die Warschauerin – Maria Skłodowska-Curie, die Entdeckerin der Radioaktivität und der chemischen Elemente Polonium und Radium. Diese große polnische Gelehrte wurde mit ihren bahnbrechenden Entdeckungen zur Pionierin und Mitbegründerin der modernen Kernphysik und erlangte Weltruhm. Maria Skłodowska-Curie war mit den größten Gelehrten jener Zeit befreundet. Sie bahnte sich unerschüttert ihren Weg in der Wissenschaft, die damals eine reine von Männern dominierte Welt war, trotz Schicksalsschlägen, Anfeindungen und der Erziehung zweier kleiner Kinder. In der Zeit des I. Weltkrieges rüstete Maria Skłodowska-Curie selber Autos als mobile Röntgenstationen aus und fuhr diese zu den Lazaretten an die Front nahe der belgischen Grenze, um dort als Radiologin tätig zu werden.

Von 1922-1934 war Maria Skłodowska-Curie Mitglied und Vizepräsidentin der "Internationalen Kommission für Geistige Zusammenarbeit des Völkerbundes". Die Arbeit und Entdeckungen dieser großen Gelehrten haben die Welt bis zum heutigen Tag nachhaltig verändert. Heutzutage ist die Anwendung ihrer Forschungsergebnisse für die moderne medizinische Diagnostik unentbehrlich und hilft das Leben schwer erkrankter Menschen zu verlängern.

Die international bekannte Warschauer Konzertpianistin Aleksandra Mikulska, Meisterschülerin von Peter Eicher, Michel Dalberto und Arie Vardi, sowie Absolventin der "Accademia Pianistica Internazionale – Incontri col Maestro" in Imola und Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V. präsentiert zu Ehren des 150. Geburtstages der großen Gelehrten Maria Skłodowska-Curie Werke von Fryderyk Chopin.

Das Spiel von Aleksandra Mikulska zeichnet sich durch höchstes Feingefühl, Leidenschaft, musikalische Ausdrucksstärke und einer brillanten Spieltechnik aus und genügt den allerhöchsten Ansprüchen. Diesen Klavierabend stellte die Ausnahmepianistin unter das Motto "Chopin und seine Heimat".

In Kooperation mit der Botschaft der Republik Polen in der Bundesrepublik

Veranstalter
Deutsch-Polnische Gesellschaft Brandenburg e.V., Potsdam

Ein Unternehmen der Landeshauptstadt Potsdam, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg