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Sinfonien mit und ohne Klavier

So 27 Nov 2016 16:00 Uhr

Großer Saal | Klassik am Sonntag

Plamena Mangova, Klavier
Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Leitung: Kevin Griffiths
Moderation: Clemens Goldberg

Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

"Ich schreibe dieser Tage den ersten Satz des Concertes ins Reine. Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll." Der Autor dieser Zeilen aus dem Jahr 1856 ist der gerade mal 23jährige Johannes Brahms, die Porträtierte eine 14 Jahre ältere gefeierte Pianistin. Es ist die verzwickte und geheimnisvolle Geschichte von Johannes Brahms und Clara Schumann, von Robert Schumann und all den künstlerischen und privaten Berührungspunkten, die diese drei Künstler geradezu schicksalhaft miteinander verband.
Über kein anderes Werk zerbrach sich Brahms so sehr den Kopf wie über sein 1. Klavierkonzert. Er verwarf Pläne für eine Sonate mit zwei Klavieren, versuchte sich daran, alles als Sinfonie umzuformen – und machte schließlich nach langem Ringen ein Klavierkonzert daraus. Aber was für eines! Es ist der Solistin in diesem Klassik-am-Sonntag-Konzert wie auf die Finger geschneidert: der großartigen Plamena Mangova (u.a. Preisträgerin des Königin Elisabeth Wettbewerbs 2007), die mit der Intensität ihres Spiels das Publikum von St. Petersburg bis Tokio begeistert.

 

 

 

[] HÖRHILFE – NEU: Besseres Hören mit mobiler Induktionsschleife
[] HÖRCLUB Klassik - Hörsession am 27. November 2016 um 14.30 Uhr

Veranstalter
Musikfestspiele Sanssouci und Nikolaisaal Potsdam gGmbH

Ein Unternehmen der Landeshauptstadt Potsdam, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg